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Vergangene Ausstellungen

ZooGeschichten - Wilde Tiere für Europa
11.2.2010 bis 25.7.2010


 

Zoologische Gärten sind auf der ganzen Welt ein Publikumsmagnet. In vielen Ländern gehört ein Zoobesuch zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen: Sechshundert Millionen Besucher jährlich registrierte die weltweite Vereinigung aller Zoos und Aquarien (WAZA) in den vergangenen Jahren. Was aber ist das Geheimnis des wilden Tieres, warum wecken Zoos ein derart großes öffentliches Interesse?

Die Ausstellung zeichnet in sieben Stationen die europäische Zoo-Geschichte nach – von den Gründungen und Zielsetzungen der ersten zoologischen Gärten bis hin zu den Ansprüchen und Aufgaben heutiger Zoos. Spektakuläre Originalobjekte und Inszenierungen stellen das Thema „Zoo“ in einer so noch nicht präsentierten Form dar. Die Highlights: das 1883 verstorbene Quagga aus Amsterdam, der erste Zooführer und eine Installation zum berühmtesten Zoodirektor Bernhard Grzimek mit seinem Original-Oskar, den er für den Film "Serengeti darf nicht sterben" gewann. 

Weitere Stationen der Ausstellung:
Stadtmuseum Bergkamen (01.08.2010 – 19.09.2010)
Museum Wilnsdorf  (24.09.2010 – 21.11.2010) 
Naturkundemuseum im Marstall, Paderborn (26.11.2010 - 23.01.2011)
Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte (02.02.2011 – 27.03.2011)
Münsterlandmuseum Burg Vischering, Lüdinghausen (03.04.2011 – 29.05.2011)
Karl-Pollender-Stadtmuseum, Werne (05.06.2011 – 31.07.2011)
Museen der Stadt Lüdenscheid (07.08.2011 – 9.10.2011)
 
 
 
 „Mein erstes Pferd“
Wie Pferdespielzeug das Leben begleitet

27.11.2010 bis 05.07.2011
 

 
Ob als Arbeits-, Kriegs- oder Sportpferd:
Seit Jahrtausenden hat das Pferd eine große Bedeutung für
den Menschen und prägte seine Kultur maßgeblich.
Antike und mittelalterliche Funde, historische und moderne
Spielzeugpferde belegen den starken Einfluss des Pferdes
auf den Alltag des Menschen. Bis heute erfreut sich Pferdespielzeug
verschiedener Machart nicht nur bei Kindern
größter Beliebtheit. Das Kuscheltier für den Säugling, das Schaukelpferd für
den Zweijährigen oder das Gesellschaftsspiel für den
Erwachsenen: Im Verlauf seiner Entwicklung begegnet der
Mensch unterschiedlichen Formen von Pferdespielzeug.
 
 
 
"Pferde"
Bronzen von Monika Brors
 03.07.2009 bis 03.01.2010

 

 
 
Das Westfälische Pferdemuseum zeigt vom 3. Juli bis 3. Januar 2010 in seiner neuen Sonderausstellung eine Auswahl von mehr als 25 Bronzen von Monika Brors, die sich alle mit dem Pferd befassen. Die Skulpturen sind in den letzten zehn Jahren entstanden und wurden zum größten Teil in einer traditionellen italienischen Bronzegießerei gefertigt. Monika Brors ist Schülerin von Giuseppe Del Debbio, Professor an der Akademie für schöne Künste in Florenz.

 
 
 
 
„Pferd und Olympia - Von der Antike bis Hongkong 2008“



27. November 2008 bis 01. Juni 2009
Westfälisches Pferdemuseum Münster
 
11. Juli 2009 bis 27. September 2009
Deutsches Sport und Olympia Museum in Köln
 
   

 
Das Pferd war und ist das einzige Tier, das jemals eine Bedeutung bei olympischen Wettkämpfen erlangt hat. Originale Objekte wie antike Vasen oder die olympische Fackel von 1936, ein Modell des antiken Olympias, ein Transportcontainer für Pferde, aber auch Filme, Fotos und persönliche Gegenstände der Sportler sorgen für eine abwechslungsreiche Schau, die den olympischen Geist aufleben lässt. Die veränderten Ansprüche an den Turniersport, die aufwändigen Logistikanforderungen und die aktuelle Dopingproblematik werden ebenso thematisiert wie olympische Helden und ihre berühmten Pferde.
Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Deutschen Sport und Olympia Museum, Köln und dem Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei e. V. (DOKR), Warendorf. Sie wird gefördert durch das Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen.
Schirmherr der Ausstellung ist Hans Günter Winkler.
 
Zur Ausstellung ist ein gleichnamiges Begleitbuch erschienen:
FN-Verlag der Deutschen Reiterlichen Vereinigung GmbH, Warendorf
ISBN: 978-3-88542-739-1
Gebunden, 88 Seiten, 103 meist farbige Abbildungen, 16,80 Euro
 
 

 

Markenzeichen Pferd -
Das Pferd in der Werbung
 
30. November 2007 bis 03. August 2008
 


 
Auf den ersten Blick verwunderlich, doch ein Ferrari, ein Porsche, eine Westfalen-Tankstelle, ein Parfum von Hermès, ein Schottischer Whisky, verschiedene Biersorten und die LVM-Versicherung haben etwas gemeinsam: Das Markenzeichen Pferd. Das positive Image des Sympathieträgers Pferd wird schon lange von der Werbung aufge­griffen. Es gibt kaum eine Branche, die das Pferd nicht werbewirksam oder als Marken­zeichen einsetzt. Schönheit, Kraft, Schnelligkeit und Eleganz sind nur einige Attribute, die für die Attraktivität des Pferdes stehen. Galoppierende Pferde sind der Inbegriff von Freiheit; Reitsportdisziplinen wie Springen oder Polo verkörpern Dynamik und Schwung. Was genau macht die Werbung mit Pferden so erfolgreich?
 
Zur Ausstellung ist das Begleitbuch "Markenzeichen Pferd -- Von Ferrari zu White Horse Whisky" erschienen.
Es ist zum Preis von 4,95 Euro (zzgl. Porto) im Museumsshop erhältlich.
ISBN: 978-3-9812269-0-4

 
 
 
Polizei und Pferd
Zwischen Gut und Böse –
die Geschichte der berittenen Polizei
2.12.2006 verlängert bis 11.6.2007
 
 
  
 
 
Trotz großer Proteste aus der Bevölkerung wurden 2003 alle Polizeireiterstaffeln in Nordrhein-Westfalen aufgelöst. Drei Jahre später, nach dem Wechsel der Landesregierung, wurden die beiden Landesreiterstaffeln Westfalen und Rheinland neu aufgestellt. Ihr erster großer Einsatz war die Fußballweltmeisterschaft 2006. Viele Bürger kennen und schätzen das imposante Erscheinungsbild eines Polizisten zu Pferde. Dennoch wissen die meisten nicht, was sich hinter dem Alltag eines Polizeireiters verbirgt. Sowohl Training und Ausbildung als auch Einsätze bei Großveranstaltungen fordern oft körperliche und mentale Höchstleistungen von Mensch und Tier. Über Jahrhunderte war der Einsatz von Pferden bei der Polizei unverzichtbar, trotzdem wurde der Nutzen von Reiterstaffeln immer wieder in Frage gestellt.
 
Zur Ausstellung ist ein gleichnamiges Begleitbuch im Landwirtschaftsverlag Münster erschienen. Dieser Katalog des Westfälischen Pferdemuseums ist nicht nur die einzige aktuelle Publikation zum Thema, sondern die erste überhaupt, die die Polizeireiterei in diesem Umfang behandelt. Das Buch ist zum Preis von 10 Euro im regulären Buchhandel und im Museumsshop erhältlich.
ISBN: 978-3-7843-3436-3


 
 
 
Faszination Pferd
Fotografien von Gabriele Boiselle

19.05.2006 – verlängert bis 03.10.2006


 
 
Mit ihrer Fotokunst zählt Gabriele Boiselle zu den renommiertesten Pferdefotografen weltweit. Seit mehr als 20 Jahren ist sie –mit der Kamera im Gepäck- hunderttausende Kilometer gereist. Jedes einzelne ihrer Bilder erzählt eine Geschichte, nimmt uns mit auf Reisen in den Süden Afrikas oder die arabische Welt, in verschneite Bergregionen oder wilde Küstenlandschaften. Von A wie Araber bis W wie Welsh Cob sind zahllose Rassen in ihrem Archiv vertreten. Und mit jeder einzelnen hat sie sich so intensiv wie möglich auseinandergesetzt. Sie besuchte die jeweiligen Ursprungsregionen bei Wind und Wetter und unter nicht selten schwierigsten Bedingungen. Boiselle gelingt es, nicht nur die Schönheit der Pferde, sondern auch die Beziehung zwischen Mensch und Pferd festzuhalten. Ihre Fotos sind kulturhistorische Momentaufnahmen, die uns näher bringen, warum das Pferd für den Menschen stets eine herausragende Bedeutung hatte und auch heute noch hat.

Anlässlich des 20jährigen Bestehens der Edition Boiselle zeigt das Westfälische Pferdemuseum einen großen Ausschnitt aus Boiselles fotografischen Werk der letzten zwei Jahrzehnte.
 
 

In Bewegung - Pferdezeichnungen von  Wilhelm M. Busch

26.06.2005 bis 25.09.2005
 
 
Wilhelm Martin Busch zählt zu den bedeutenden Zeichnern und Buchillustratoren des 20. Jahrhunderts. Seine besondere Liebe galt dem Pferdesport und dem Zirkus.
Wilhelm M. Busch illustrierte über 300 Bücher, darunter Klassiker der Weltliteratur von Tolstoi, Dostojewski und Fontane sowie verschiedene Märchen. Seine Illustrationen waren kein künstlerischer Selbstzweck, sondern sollten das Geschriebene bewusst machen, ohne die Texte zu entkräften. Im Unterschied zu seinen Illustrationen, die er mit Liebe zum Detail und in perfekter Komposition fertigte, erfassen die einfühlsamen und mit wenigen Strichen erstellten freien Zeichnungen versteckte Momente und die Bewegung von Mensch und Tier. Pferde waren eines seiner bevorzugten Motive. Buschs Pferdezeichnungen beeindrucken durch ihre Dynamik, Vielfalt und Individualität.
Das Westfälische Pferdemuseum zeigte in Kooperation mit dem Wilhelm M. Busch Archiv, Hamburg über 100 ausgewählte Zeichnungen, Illustrationen und Bücher des 1987 verstorbenen Künstlers.
 
 

Anatomie und Pferd - Vom Pappmaché zum Plastinat

31.11.2004 bis 03.04.2005
  
Die Besucher des Pferdemuseums können auf eine Entdeckungsreise durch die Tierheilkunde der letzten Jahrhunderte gehen. Im Mittelpunkt steht die Anatomie des Pferdes. Noch nie zuvor gezeigte Objekte vom historischen Pferdemodell bis hin zum modernen Plastinat sind behutsam in Szene gesetzt und lassen die Zeit aufleben, in denen Pferde mit rabiaten Methoden zur Ader gelassen oder öffentlich zergliedert wurden. Mit über hundert Objekten aus fünf Jahrhunderten beleuchtet die neue Schau des Westfälischen Pferdemuseums die Rolle des Pferdes in der spannenden Geschichte der Tiermedizin.
 
 

Das Pferd nach Otmar Alt

21.08.2004 bis 05.09.2004

Über 100 Grundschüler der Werner-Rolevink-Grundschule in Laer haben sich im Kunstunterricht dem Thema Pferd in der Kunst im Sinne von Otmar Alt gewidmet. Getreu der Devise von Otmar Alt „Kunst, die man erklären muss ist langweilig", gingen die Kinder ans Werk. Das Ergebnis ist verblüffend: Es entstanden Bilder voller Phantasie und kraftvoller Farben. Kaum zu glauben, dass mancher dieser Künstler noch keine sieben Jahre alt ist. Neben 32 ausgewählten Bildern der Schüler  sind auch Werke des Künstlers Otmar Alt zu sehen.
Die Ausstellung entstand anlässlich der Regionale 2004 als Gemeinschaftsprojekt zwischen der Galerie Art et Accessoires in Laer, der Werner-Rolevink-Grundschule Laer, dem Otmar Alt Store und dem Westfälischen Pferdemuseum Münster.
 
 

schwarz-weiß-pferd

15.06.2003 bis 14.09.2003, verlängert bis zum 02.01.2004
    
 
Peter Thomann, ist es, wie wohl keinem anderen Fotografen gelungen, die Seele des Pferdes in Bildern festzuhalten, die zu Ikonen der Fotografie geworden sind. Die klassischen schwarz/weiß Fotos, die der stern-Fotograf > Peter Thomann, DGPh auf seinen vielen Reisen geschaffen hat, gewähren einen Einblick in die Welt der letzten wildlebenden Pferde. Berühmt wurde das Foto "Stute mit Fohlen", das Thomann 1963, noch als Folkwang-Schüler, im Merfelder Bruch, der Pferdewildbahn des Herzogs von Croÿ aufnahm. Dieses Bild ging um die ganze Welt und wurde mit dem World Press Photo Award ausgezeichnet. Inzwischen ist es das offizielle Logo des Kentucky Horse Park in Lexington USA.

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